Auch in Deutschland: Rassismus gegen Roma ist der Normalfall

In unregelmäßigen Abständen publizieren kluge Wissenschaftler*innen oder Journalist*innen kluge Texte, die belegen, wie tief der Rassismus gegen Sinti und Roma auch in Deutschland sitzt, so auch dieser aktuelle Artikel:

Trotz diverser Antirassismus-Kampagnen und einer europaweiten Roma-Dekade von 2005 bis 2015 ist der Antiziganismus ein europaweites Phänomen. Darauf weist u.a. dieser Artikel aus 2014 hin:

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Bilanz 2017: Baden-Württemberg schiebt weiter massiv in die Balkanstaaten ab.

Im Jahr 2017 wurden aus Baden-Württemberg 3450 Menschen in 33 Länder abgeschoben. Etwa zwei Drittel der Betroffenen kamen aus den zu "sicheren Herkunftsstaaten" erklärten Ländern des Westbalkan, allen voran Kosovo mit 850 abgeschobenen Personen. Unter diesen Menschen befinden sich viele Roma sowie Familien mit Kindern, die nach der zwangsweisen Rückkehr vor dem Nichts stehen. Laut Flüchtlingsrat Baden-Württemberg befindet sich die grün-schwarze Landesregierung "im Abschiebewahn". Immer häufiger gebe es "extreme Einzelfälle". Auch in den ersten beiden Monaten dieses Jahres setzte sich diese Tendenz fort. Im Februar wurde aus Nürtingen eine mazedonische Familie abgeschoben, die bereits seit 25 Jahren in Deutschland lebte. Baden-Württemberg beteiligt sich auch an den Sammelabschiebungen nach Afghanistan und verweigert sich bisher einem Abschiebestopp in dieses Kriegs- und Terrorland. Mehrere Bundesländer führen keine Abschiebungen nach Afghanistan durch.

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Helfervereine als Komplizen von Roma-Abschiebungen?

Ein interessantes Beispiel aus NRW über den verbreiteten Antiziganismus auch in Flüchtlingshelferkreisen und demzufolge unsolidarischen Umgang mit Roma, die Asylanträge gestellt haben. (Audio-Interview 12:08 min)

26.01.2018 Radio Dreyeckland: Staatliche Selektion 'guter' und 'schlechter' Flüchtlinge greift. Helfervereine als Komplizen von Roma-Abschiebungen?

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Tag X – Demonstration am 23.01.2018 – 16:30 Uhr . Platz der alten Synagoge in Freiburg!

Tag X – Demonstration am 23.01.2018 – 16:30 Uhr . Platz der alten Synagoge in Freiburg!

Protestieren wir gemeinsam gegen die Abschiebepolitik!

Im vergangenen Jahr wurden 3450 Personen aus Baden-Württemberg abgeschoben

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Petition an Ministerpräsident Kretschmann: Dauerhaftes Bleiberecht für Familie Stojanovic!

Kurz vor Weihnachten lehnte Innenminister Strobl den Härtefallantrag für die serbische Familie Stojanovic ab, obwohl die baden-württembergische Härtefallkommission die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis wegen guter Integration der Familie befürwortete. Dies macht uns fassungslos und empört! Jetzt droht dieser Stuttgarter Familie die Abschiebung. Dies können und wollen wir nicht akzeptieren!

Bitte unterstützen Sie diese Petition durch Unterschrift und Weiterverbreitung!

Link zur Online-Petition: Dauerhaftes Bleiberecht für Familie Stojanovic!

 

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"Sichere Herkunftsländer": Lagebericht lässt auf sich warten

Wenn die Bundesregierung ein Land zum "sicheren Herkunftsland" nach § 29a des Asylgesetzes erklärt, muss sie diese Einstufung laut Gesetzesänderung vom 24.10.2015 ("Asylpaket I") nach zwei Jahren überprüfen. Doch der Bericht lässt auf sich warten.

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Bad Urach: Fachtagung zu Erscheinungsformen von Antiziganismus

Vorurteile gegen Sinti und Roma sind weit verbreitet. Wie können Behörden und Medien dafür sensibilisiert werden? Welche Aufgaben haben Lehrkräfte? Und welche Rolle spielen Selbstorganisationen von Sinti und Roma bei der Antidiskriminierungsarbeit? Damit beschäftigt sich eine Tagung des "Verbands Deutscher Sinti und Roma" und der "Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg" am am 13. und 14.11. in Bad Urach. Teilnehmen werden unter anderem: Markus End, Politikwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der "Gesellschaft für Antiziganismusforschung", Edgar Wolfrum, Leiter der "Forschungsstelle Antiziganismus" an der Universität Heidelberg, sowie Romeo Franz, Geschäftsführer der "Hildegard Lagrenne Stiftung". Journalisten können sich per E-Mail auch für einzelne Module der Tagung anmelden. Zahlen und Fakten zum Thema Antiziganismus finden Sie in unserer Rubrik "Rassismus".

Quelle: Mediendienst Integration

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Caritas Beratungsstelle für Rückkehrer in Belgrad

Caritas Serbien bietet ab 1. Oktober 2017 in Belgrad eine Beratungsstelle für Rückkehrende nach Serbien an. Beraten werden Rückkehrende aus Deutschland nach Serbien. Voranfragen in der Beratungsstelle sind gewünscht. Die in der Beratungsstelle tätigen Personen sprechen Serbisch, Deutsch und Englisch. Kern der Beratungstätigkeit sind:
- nichtmaterielle Unterstützung bei sozialen, behördlichen, familiären und persönlichen Anliegen
- Informationen über gesetzliche Rechte und Pflichten
- Vermittlung zu Ämtern, Behörden, Fachdiensten und anderen Beratungsstellen
- Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen
- Unterstützung bei der schulischen und beruflichen Integration

Flyer Beratungsstelle für Rückkehrende nach Serbien (Sprachen: Serbisch, Deutsch) (PDF)

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Petitionsausschuss ignoriert Kindeswohl und schickt Familie Ametovic ins Elend

Am 28. September hat der Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg die Petition „Für ein Bleiberecht aus humanitären Gründen für Frau Ametovic und ihre Kinder!“ einstimmig abgelehnt. Sie müssen bis Ende November – also direkt zum bevorstehenden Winter hin – nach Serbien zurückkehren.

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Unterstützungsaufruf: Solidarität mit Istvan Farkas!

Die Härtefallkommission des Landes Baden-Württemberg hat den für den serbischen Roma-Aktivisten Istvan Farkas eingereichten Härtefallantrag am 26.7.2017 abgelehnt. Jetzt hat Herr Farkas wohl oder übel seine Bereitschaft zur "freiwilligen Ausreise" erklärt, damit es nicht zu einer Abschiebung kommt. Der Solifonds ruft zur Unterstützung für Herrn Farkas auf.

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